Der Rückrundenstart rückt näher

Team Event von Altdorf II auf der Eggberge.

FC Altdorf II

Gross der Jubel über die erstmalige Teilnahme an der Aufstiegsrunde seit mehreren Jahren. Nach einem dürftigen Start, vermochte sich Altdorf II stetig zu steigern und erreichte schliesslich souverän einen begehrten Platz an der Sonne. Damit ist man vorzeitig auch alle Abstiegssorgen komplett los. Die Mannschaft von Trainer Ronny Arnold und Assistent Rolf Odermatt trifft in der Aufstiegsrunde auf Teams wie den FC Südstern, Ebikon, Hünenberg, Schwyz, Goldau, Giswil und Stans. Einige Teams sind bereits aus der Vorrunde bekannt. Vor allem blickt der FCA II freudig dem Derby gegen ESC Erstfeld entgegen sowie gegen den FC Brunnen, bei dem ein Urner Trainer an der Seitenlinie steht. Wie die Chancen vom FCA II einzustufen sind, lässt sich beileibe nicht abschätzen. Jeder kann jeden schlagen aber zum engeren Favoritenkreis gehört die zweite Mannschaft dennoch nicht. Es wäre eine kleine Sensation, sollte man den Aufstieg realisieren. Mehr oder weniger unverändert, im Bezuge auf das Kader, wird Altdorf gegen die bereits genannten Gegner auflaufen. Teamstütze Daniel Divkovic steht allerdings dem Team für mindestens einen Monat aufgrund eines Auslandaufenthaltes nicht zur Verfügung. Die Partien in der Vorbereitung vermochte die Mannschaft bisher mehrheitlich erfolgreich zu gestalten und erhielten hierbei erste wichtige Standortbestimmungen. Weitere Testpartien folgen. Der Start erfolgt am 30. März mit dem Auswärtsspiel beim FC Südstern. Die Luzerner unterstrichen ihre Ambitionen in ihrer Vorbereitung. So vermochte der FCS einen Kantersieg gegen einen Drittligisten einzufahren, wobei Resultate aus Testpartien keine übergeordnete Rolle spielen.


FC Altdorf III

Eine desolate Vorrunde bestritt Altdorf III. Stark beeinträchtigt durch ein schmales Kader, Verletzungen und sonstige Absenzen, vermochte sich Altdorf III nicht der Abstiegsrunde zu entziehen. Die Resultate sprechen eine deutliche Sprache. Trainer Bruno De Vasconcelos Helder hat alle Hände voll zu tun, sein Team auf die ungemütliche Abstiegsrunde zu trimmen. Allzu viel Zeit bleibt nicht bis zum Rückrundenstart. Ein erstes Testspiel ging gründlich in die Hosen. Gleich mit einer zweistelligen Packung reiste Altdorf wieder ab. In der Gruppe befinden sich Teams aus dem Luzerner Hinterland (FC Escholzmatt-Marbach, Eschenbach, Wauwil-Egolzwil, Schötz, Buttisholz), aus dem Kanton Zug (Steinhausen, Cham, Hünenberg) sowie aus dem Aargauer Verein FC Sins. Eine Prognose abzugeben ist unmöglich. Zu unberechenbar die Gegner. Die meisten Teams gewinnen jedoch ihre Partien über den Kampf, nicht über die spielerische Klasse. Nimmt Altdorf III den Kampf nicht an, dürfte es definitiv nicht für den Ligaerhalt reichen. Am Samstag, 30. März reisen die Altdorfer zum FC Escholzmatt-Marbach).


Altdorf IV

Ein ständiges auf- und ab erlebte die vierte Mannschaft in seiner ersten 4. Liga Saison. Zuerst klar abgeschlagen in der Tabelle, arbeitete sich Altdorf Stück für Stück zurück in Richtung Aufstiegsrunde, musste sich jedoch schlussendlich dann doch beugen. Die Luft reicht nicht ganz bis zum Schluss. Für eine Platzierung unter den besten 5 Teams der Gruppe hätte man konstanter spielen müssen und vor allem einen besseren Start hinlegen. Die Hypothek aus den ersten Spielen erwies sich als zu gross. Trotzdem zeigte die dritte Mannschaft einige gute Ansätze. Ein Ligaerhalt ist durchaus möglich. Mit der Qualität im Kader sollte es hierfür reichen. Die zugeteilte Gruppe sollte niemand unterschätzen. Ein paar tückische Aufgaben. Sachseln, Steinhausen, Rotkreuz, Luzern, Horw, Ingenbohl, Sarnen, Aegeri und Engelberg heissen jene Mannschaften, die mit den Urnern um den Ligaverbleib spielen. Das erste Testspiel in Zug war eine ideale Ergänzung zu den bisher absolvierten Trainingseinheiten. Genau wie bei anderen Team kommt für den FCA IV erschwerend hinzu, dass man kaum auf Kunstrasen trainieren kann. Somit rückten vor allem das Hallentraining und Laufeinheiten in den Fokus. Trainer Arjan Dani wird dennoch zuversichtlich zur Mission „Ligaerhalt“ starten.


Team Event der A-Junioren mit Bowling.

FCA A-Junioren

Die Junioren verabschiedeten sich vorerst aus der höchsten Liga. Bis zuletzt kämpfte das Team von Florian Berisha um den Verbleib in der Coca-Cola Junior League A. Dies muss man den Altdorfern zugutehalten aber es fehlte, über die ganze Vorrunde betrachtet, doch einiges. Ein Abstieg aus der CCJL ist jedoch keine Schande. Im Gegenteil; es ist höchst beachtlich, dass man sich so lange halten konnte. Schade nur fällt bis auf weiteres das Derby gegen Schattdorf weg. Immerhin fallen die weiten Reisen ins Tessin weg. In der 1. Stärkeklasse erfolgt ein Neustart. Cham, Brunnen, Emmen, Rotkreuz, Littau, Team OG Kickers, SG Ibach/Schwyz, Kriens, Gunzwil und Horw versuchen ihr Glück, um den Aufstieg zu realisieren. Bereits vor dem ersten Anpfiff erfolgt aus der Gruppe ein erster Rückzug. Die FC Emmenbrücke Academy A zog sich vorzeitig zurück. Ob eine andere Mannschaft entsprechend nachrückt, war bis Dato nicht bekannt. Die SG Ibach/Schwyz wird am Sonntag, 31. März die ältesten Altdorfer Junioren empfangen. Florian Berisha’s Team bekundete noch etwas Mühe, die passende Form zu finden. In den ersten beiden Testspiele sind, betrachtet man nur die Resultate, nicht sonderlich vielversprechend verlaufen. Es bleibt einiges an Arbeit. Als Aufstiegsfavorit handelt Altdorf indes niemand. Realistisch wird wohl ein Platz irgendwo im vorderen Mittelfeld sein.


Die FCA Frauen wollen um den Aufstieg mitspielen.

FCA Frauen

Die Damen sorgten, nebst dem FCA II, für den wohl positivsten Eindruck alles Aktivteams in der Vorrunde. Das Abstiegsgespengst im Nacken, steigerten sich die Frauen markant und kletterten tatsächlich auf den hervorragenden zweiten Platz, nur 1 Punkt hinter Leader Horw. Damit darf das Team von den Trainern Silvan Kempf, René Fedier und Tim Megert weiterhin von einem Aufstieg in die 2. Liga träumen, auf realistischer Ebene. Im Cup trifft man im ¼ Final auf die Frauen vom Engelberger SC aus der 2. Liga. Eine durchaus lösbare Aufgabe. Vorher bereiten sich die Frauen jedoch mit drei Testspielen auf die bevorstehenden Meisterschaftsspiele vor. Vieles wird davon abhängen, dass die FCA Frauen punktemässig erfolgreich in die Rückrunde starten, um den Leader FC Horw bereits vorzeitig unter Druck zu setzen. Zum Auftakt stehen mit dem FC Ascona und dem SG Obwalden zwei Gegnerinnen gegenüber, die beide gegen den Abstieg spielen. Wer aufsteigen will, muss hierbei 6 Punkte einfahren. Allerdings wird erst im April gespielt. Somit also genügend Zeit für eine seriöse Vorbereitung.


Autor der Vorschauen: Simon Bosshard

Ronny Arnold